Die Aquarien- und Terrarienschau
| Unsere erste Aquarienschau, seit ca. 1935, war in einem Blockhaus untergebracht. 1962 wurde dann die zweite Aquarienschau auf den Platz des heutigen Gebäudes erstellt. Das alte Aquarienhaus wurde im Oktober 2000 abgerissen und nach ca. 18 Monaten Arbeit, konnten wir unser neues Aquarienhaus im Mai 2002 einweihen. Im Aquarienhaus der Nymphaea stehen momentan 7 Aquarien und 2 Terrarien. | |||
| Sieben ehrenamtlich arbeitende Mitglieder, sowie eine engagierte Jugendgruppe, kümmern sich um die Pflege der Echsen, Frösche und Fische. | |||
| Doch nun begleiten sie uns doch einfach durch unsere kleine Süß- und Seewasserwelt. | |||
| Vom Eingang fällt der Blick auf das farbenfrohe Achteck- Seewasserbecken, mit seinen Korallen, Garnelen und Fischen. Ein echter Blickfang und sozusagen der Beginn der Aquarienschau. Mit ca. 1200l ist es unser zweitgrößtes Meerwasseraquarium. | ![]() |
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Wir gehen links um das Becken herum und stehen nun vor unserem großen Meerwasserbecken. Es ist 2,47m lang und mit 2400l unser größtes Aquarium. Hier tummeln sich Muränen, Drachenkopf und Doktorfische zusammen mit Seesternen und Putzerfischen. In diesem Becken sind keine Pflanzen zu finden. Im Gegensatz zu unserem Achteck- Aquarium ist es nur mit Steinen und ohne Niedere Tiere dekoriert. | ||
| Nun wenden wir unseren Blick nach links und stehen vor dem Terrarium mit Bartagamen- und Kragenechsen. Mit 3,48m ist es unser größtes Schaubiotop im Haus. Vor ca. 3 Jahren wurde dieses Terrarium innen völlig neu gestaltet. Es beherbergt ein Bartagamen- und ein Kragenechsenpärchen. Die zutrauliche Bartagamendame hört auf den Namen Lili, den ihr ein Kind einer Kindergartengruppe gegeben hat. | ![]() |
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| Sie ist sehr verschmust und genießt es, sich bei der Fütterung streicheln zu lassen. Die Kragenechsen haben sich auf den höher aufragenden Ästen ihren Stammplatz eingerichtet. | |||
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Rechter Hand schließt sich nun das erste von drei Süßwasseraquarien an, unser Amazonasbecken. Rotmaulsalmler, Neons und Diskus bevölkern zusammen mit Panzer- und Hexenwelsen das Becken. Die Bepflanzung ist sehr üppig und besteht aus Tigerlotos, Vallisnerien, Amazonasschwertpflanzen und Schwimmpflanzen. Dieses Aquarium misst 2,85m und fasst ca.1900l. |
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| Vom Amazonas führt uns unsere Rundreise nach Afrika. Stahlblaue Maulbrüter und Leopardmaulbrüter teilen sich dieses Becken mit Kuckuckswelsen und Gelben Labidochromis. Die Dekoration ist dem Felslitoral im Malawisee nachempfunden. Auch dieses Becken fasst ebenfalls ca. 1900l bei einer Länge von 2,75m. | ![]() |
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Wenden wir uns abermals nach rechts. Und schauen uns das Asien- Paludarium an. Klein aber ein Schmuckstück. Mit Farnen, Baumfreund, Fikus und Kolbenfaden bepflanztem Hintergrund ist hier eine Uferregion gestaltet. In niedrigem Wasser, schwimmen zwischen Cryptocorynen und Javafarn Fünfgürtelbarben, Siamesische Rüssel- und Keilfleckbarben. | ||
| Noch einmal führt die Reise nach Südamerika zu den Süßwasserrochen (Leopoldsrochen) „Gerlinde und Poldi“. Diese Haiverwandten Tiere sind lebend gebärend und erreichen ausgewachsen einen Scheibendurchmesser von ca. 45- 50 cm. Gerlinde ist ca. drei Jahre alt, Poldi ein Jahr älter. Scheibensalmler, ein Schwarzlinien - und ein Wabenschilder leisten den Rochen Gesellschaft. Große Wurzeln im Hintergrund und Sand auf dem Boden sorgen dafür, dass sich unsere Pfleglinge in dem 2,5 m langen und ca. 2300l fassenden Aquarium wohl fühlen. |
Im Jahr 2008 hatten wir erstmalig Nachwuchs bei unseren Süßwasserrochen, im Dezember 2008 wurden weitere Jungfische geboren. |
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| Nun sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Rundreise, jedoch nicht am Ende der Schau angekommen. Im Gastraum der Wirtschaft haben wir noch zwei kleine Attraktionen für sie. Unser drittes Seewasseraquarium beherbergt niedere Tiere Kardinal- und Anemonenfische. Eine geheimnisvolle und bunte Welt zum Entspannen entfaltet sich vor ihren Augen. Mit etwas Geduld entdecken wir hier und da den Kopf oder Körper eines Clownfisches, der sich in seine Anemone zurückgezogen hat und vorsichtig aus seinem "230l-Aquarium" herausschaut. | |||
Unser Rundgang durch die Schau endet vor einem Regenwaldterrarium. Hier leben mehrere Arten bunter Pfeilgiftfröschchen. Die Tagaktiven Tiere bestechen nicht nur durch ihre Farbenpracht, sondern auch durch ihre Brutbiologie. |
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| Mit Worten ist diese Welt nur schwer zu beschreiben, darum besuchen sie einfach unsere kleine Unterwasserwelt, wir freuen uns auf sie. | |||







