Kunst im Park

In der Nymphaea gibt es auch Kunst. Dies wird in einem Aquarien- und Terrarienverein vielleicht nicht unbedingt erwartet. Die Kunst im Verein hat immer zu Gesprächen und Diskussionen geführt. Dazu soll Kunst auch hinführen.
Wir stellen im Foyer und Aquarienschauraum Bilder (Fotografien) aus der Geschichte des Vereins aus. Ebenso großflächige Kunstdrucke von Monets Nympheas. Lichtbildner haben Ihre besten Bilder aus dem Tierpark und Vereinsleben ausgestellt.

An den Wänden sind Glas- und Keramikbilder mit unserem Wappentier dem Kampffisch sowie Aras und Pfauen ausgestellt.
An der Außenwand des Aquarienhauses ist eine übergroße Wasserpflanze aus vielen eigens handgefertigten Keramikteilen von einem mit uns befreundetem Künstlerehepaar aus Lichtenwald zu sehen.
Eigene Kleinkunst unserer Mitglieder ist für uns auch der Quellstein vor der Terrasse, der die Verbindung von Land, Stein, Wasser, Luft und ständiger Bewegung des Wasser dokumentieren soll. Haben Sie den beobachtenden Sucher im Park entdeckt? Ihm entgeht niemand, der nach dem Rundgang wieder zum Ausgang geht.

ÜberLEBEN

Ein Kunstprojekt des Vereins Kultur am Rande, Esslingen und
des Aufnahmehauses für wohnungslose Menschen der evangelischen Gesellschaft Stuttgart. Diese wagten sich im Jahr 2000 an ein zweites Kooperationsprojekt. Großskulpturen auf einem See als Kunstprojekt überLEBEN war geboren.

Die Künstlergruppe hatte 50 Vorschläge entwickelt, von denen einige 2003 im Nymphaea-Park umgesetzt wurden. Die umgesetzten Projekte waren: Seerosen (7 schwimmende schwarze runde Granitscheiben), Seebild ( schwimmende handgeblasene farbige Glaskugeln als Bilder im schwimmenden Rahmen), Getroffen (Pfeil aus Edelstahl trifft in See), Herz aus Glas (übergroße Skulptur aus sehr vielen Glasplättchen auf Stahlfloß), Arche aus Lärchenholz und Stein am Tropf auf der hinteren Wiese. ÜberLEBEN und Kultur am Rande veranstalteten auch Lesungen auf dem See. Der Pfeil „Getroffen“, die Arche und der Stein (ohne Tropf) werden als Erinnerung an dieses Projekt im Park bleiben, das für den Verein im Jahr des hundersten Geburtstages im Jahr 2005 etwas Besonderes war.