Baumbestand

Rundgang

Der Nymphaea-Park beheimatet weit über 1.000 Sträucher und Bäume. Die einen haben gerade erst aus Samen und Ablegern ausgeschlagen, andere sind bis zu 82-jährige mächtige Riesen mit 30-45 Meter Höhe. Ab März verwandelt sich der Park in eine grüne Landschaft. Der Verein pflegt und hegt den Baumbestand ständig mit tatkräftiger Unterstützung des Grünflächenamtes der Stadt Esslingen und der Firma „Garten und Baum Bühler“. Auf einem kleinen Rundgang durch den Nymphaea-Park kommen Sie u.a. an folgenden Bäumen vorbei:

Impressionen

Eingangsbereich

Hier stehen Bergahorn, Echte Walnussbäume, Stieleichen, die auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt werden. Dieser Baum war Baum des Jahres 1989. Rotbuchen (Baum des Jahres 1990), Birken (Betula pendula >Sand-, Weiss-, Hänge- oder Warzenbirke genannt (B.d.J. 2000), Bergulmen (1992), Hainbuchen (1996), Silberweiden (1999), Winterlinde, Robinie, Esche (2001), Süsskirsche, Traubenkirsche, Erle, Ulme, Schwarzpappel, Schwarzerle und kleinere Weiden.

Weg am See

Entlang des Wegs am See stehen beiderseits Eschen, mächtige Pappeln, Rotbuchen, Kastanien (2005), Erlen, Haselnuss, Eiben (1994), Rotbuchen, Hainbuchen, Eberesche (1997) und Linden.

Hinteres Tor

Am hinteren Tor steht eine hohe Fichte (gemeine Fichte), die bis 60 Meter hoch werden kann. Weiter geht es vorbei an dem sehr grossen Buxbaum, riesigen Überresten von Silber-Weiden an der Seeseite (Stammumfang in Kniehöhe war 4,05 Meter !) und Robinien, Weißdorn, Wildapfelbaum, Eschen, einem Ginkgo- oder Fächerbaum neben dem Bienenhaus auf der Wiese, europäischer Lärche, Säulenwachholder (2002), Wald-Kiefern, Flieder und einer mächtigen Weißbirke an der Ecke zur Wiese.

Nordufer der Seen

Weiden, Korkenzieherweide, Weißdorn (eingriffliger Weissdorn), Birken, Pappeln, Eschen, Traubenkirschen, Kirschen, Spindelbaum, gefüllter Schneeball, Haselnuss und Ulmen stehen am Nordufer der Seen. Mit einer mächtigen Silberweide und einer großen alten Eibe aus 1932 auf der rechten Seite endet der Rundgang hinter dem Eselstall.

Diese Zusammenfassung wurde von uns als Laien in Eigenregie erstellt. Für fachkundige Hinweise sind wir dankbar. Als Informationsquellen zum Thema Bäume und Sträucher empfehlen wir freibleibend z.B. folgende Fachliteratur und Internetseiten: KOSMOS Naturführer Parey´s Buch der Bäume www.waldwissen.net oder www.baum-des-Jahres.de oder die Hilfe einer Suchmaschine.

Bäume und Sträucher

Seit der Erschließung des Parks im Jahr 1932 sind teils mächtige Bäume herangewachsen. Diese Baumriesen sind hauptsächlich Eichen, Buchen, Pappeln, Birken, Fichten und Weiden. Einige dieser Riesen sind, begünstigt durch den Boden, das Wasser und die geschützte Auenlage besonders schnell gewachsen und bereits vor Jahren durch Stürme beschädigt worden oder altersbedingt abgestorben. Die Reste von zwei vormals riesigen Trauerweiden stehen am östlichen Ufer des großen Sees. An den hinteren kleinen Seen und im Ziegengehege stehen die Reste von einst mächtigen Silber-Weiden und Silber-Pappeln. Von diesen Bäumen sind Stecklinge am kleinen hinteren Teich bei den Vogelvolieren in den vergangenen 20-30 Jahren bereits wieder herangewachsen.

Geschichte

Das Park-Gelände wurde 1932 von der Stadt Esslingen gepachtet, nachdem Esslingen das Gewann südlich des alten Neckar von der Gemeinde Deizisau gekauft hatte. Der Neckar floss bis in diese Zeit, Ende der zwanziger Jahre, in einer Schleife vom Entennest, dem Neckararm vom Kraftwerk in Altbach hin zur Oberesslinger Mühle, der Schwertmühle. Von der Schwertmühle bis zum Berkheimer Wald war eine flache Wiesenlandschaft ohne Bäume und oder besonderen Bewuchs. Bilder aus dieser Zeit zeigen dies sehr beeindruckend. 

Nachdem das neue Wasserkraftwerk Oberesslingen mit seinem Kanal und dem heutigen Damm, sowie das neue Neckarbett im Norden fertig waren, war das Nymphaea-Gelände auf der nun entstandenen Insel geboren. Die Zufahrt erfolgte schon damals über die Brücke und den heutigen Nymphaeaweg. Die heutigen Seen und Teiche sind damals durch Kiesabbau entstanden.

Der vordere Teil der heutigen Anlage wurde eingezäunt, der Haupteingang und das Blockhaus entstanden, und die Vereinsmitglieder begannen, die Anlage zu bepflanzen. Alle Bäume in der Anlage sind also erst nach 1932 gepflanzt worden.

Aufforstung

Vor einigen Jahren (1995) wurden 485 Rotbuchen, Hainbuchen, Weißdorn, Hartriegel, Wachholder und verschiedene einheimische Sträucher gepflanzt. 2007 wurden zum Parkjubiläum 16 Bäume neu gepflanzt. Bei diesen handelt es sich um die noch fehlenden Arten der Bäume der Jahre 1989-2006.

Neupflanzungen 2007

 Nr.StandortBaumJahresbaum
 1gegenüber HasengehegeTrauerweide, Salix …---
 2EntengehegeStieleiche, Quercus robur L.1989
 3gegenüber HirscheSpeierling, Sobus domestica L.1993
 4gegenüber HirschgehegeSommerlinde, Tilia platyph. Scop.1991
 5hinter ZiegenstallSpitzahorn, Acer platanoides L.1995
 6Ziegengehege, gr. SeeSchwarz-Erle, Alnus glutinosa L.2003
 7neben KassenhausSandbirke, Betula pendula Roth2000
 8am AlpinumseeSäulenwachholder2002
 9SpielplatzRosskastanie, Aesculus hippocasta.2005
 10EntengehegeWeisstanne, Abies Alba MILL2004
 11RosenhügelTrauerweide, Salix---
 12gegenüber UhugehegeSchwarzpappel, Populus nigra L.*2006
 13Hasengehege linksSchwarzpappel, Populus nigra L. *2006
 14Hasengehege rechtsSchwarzpappel, Populus nigra L. *2006
 15Ziegengehege/EselgehegeStieleiche, Quercus robur L.1989
 16hinter ZiegengehegeWildbirne Pyrus communis L.1998

Erläuterung: L. = Linnee
aus Stadtnachzucht, sehr selten, fast ausgestorben